SPD-Scharbeutz mit seinen Abgeordneten des Landtages zu Gast in Wulfsdorf

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SPD-Landtagsabgeordnete Sandra Redmann und MdL Olaf Schulze aus dem AK Umwelt der SPD-Landtagsfrakt. besichtigen Biogasanlage der Familie Imke und Günter Meyer und Windpark in Wulfsdorf

Gemeinsam mit den SPD-Landtagsabgeordneten Sandra Redmann und Olaf Schulze aus dem Arbeitskreis Umwelt der SPD-Landtagsfraktion besichtigten Mitglieder des Scharbeutzer SPD-Vorstandes und der SPD-Fraktion am letzten Freitag die Biogasanlage der Familie Imke und Günter Meyer in Wulfsdorf und informierten sich darüber hinaus über regenerative Energien aus Windkraft.

Bereits im Jahr 1990 übernahm Familie Meyer den Betrieb mit Ackerbau und Sauenhaltung und 37 ha. Eigenland als Ehegattenhof. Im Jahr 2000 wurde mit 4 weiteren Wulfsdorfer Landwirten der neu geschaffene Windpark Wulfsdorf ans Stromnetz genommen, bevor im Jahre 2009 die Biogasanlage der Familie Meyer mit einer Leistung von 370 kw/h in Betrieb genommen wurde.

Die Biogasanlage Wulfsdorf erzeugt jährlich unter zu Hilfenahme der hofeigenen Schweinegülle, Gras und Mais von 180 ha Anbaufläche eine Leistung von ca. 3 MW elektr. Strom. Damit werden über das Netz der E.ON ca. 750 Haushalte mit „grünem Strom“ versorgt. Parallel entsteht durch den Betrieb des angeschlossenen Bioheizkraftwerkes eine thermische Leistung von 450 kw/h. Vorerst werden damit die Bauernhäuser sowie die Schweineställe der Familie Meyer mit dieser Wärme versorgt. Nach bereits 1 Jahr Laufzeit konnten dadurch insgesamt 35.000 Liter Heizöl eingespart werden. Noch im Laufe dieses Jahres werden die angrenzenden Nachbarhäuser durch Erweiterung des Wärmenetzes mit angeschlossen.

Da beide Söhne der Familie Meyer landwirtschaftliche Berufe ergriffen haben, besteht die Chance, dass dieser Familienbetrieb mit der nächsten Generation weitergeführt wird.

Der Windpark Wulfsdorf ging zunächst im Jahr 2000 mit 7 x 1,65 MW-Anlagen ans Netz. Er produziert mittlerweile ca. 1 Mio kw Strom im Monat. Über die Jahre konnten somit weit über 130.000 t CO2 eingespart werden.
Durch die damalig übliche Zinsabschreibung werden die Gewerbesteuereinnahmen für die Gemeinde zwar erst im Jahre 2013 / 2014 fließen, jedoch ermöglichen neue Verträge den Gemeinden mittlerweile bereits Steuereinnahmen ab dem 2. Betriebsjahr.
Die vor 10 Jahren ausgewiesene Windkraftfläche würde innerhalb des Parks 3 weitere, noch leistungsfähigere, Anlagen unter Berücksichtigung der Abstandshaltung zur Wohnbebauung vertragen.

Sowohl die MdL´s Frau Redmann und Herr Schulze als auch die örtlichen Kommunalpolitiker der SPD-Scharbeutz haben mit Interesse die vielen Informationen und Eindrücke für Ihre politischen Entscheidungen mitgenommen.