Hinweise zum Coronavirus - WIR HALTEN ZUSAMMEN!

Abgeordnete

Unser Land erlebt durch die Coronakrise eine schwierige Phase, die uns alle beansprucht. Angst und Panik sind unbegründet und kontraproduktiv.

Was zählt, ist Verantwortung – ein umsichtiges und entschlossenes Krisenmanagement. Deutschland ist darauf gut vorbereitet. Gleichzeitig ist die Situation auch eine Stunde der Solidarität in unserer Gesellschaft.

Denn wir alle können einen Beitrag leisten, um eine schnelle Ausbreitung zu verhindern. Es sind die kleinen Dinge: Händewaschen, große Menschenmassen meiden, zu Hause bleiben, wenn man krank ist.

Jede und Jeder kann den eigenen Alltag auf die Herausforderungen anpassen und auch in seiner direkten Nachbarschaft oder Familie konkret helfen.

Auch wenn der Coronavirus für viele glimpflich verlaufen wird, brauchen vor allem alte und kranke Menschen nun diese Solidarität der gesamten Bevölkerung. Wir halten zusammen!

Erlass von Allgemeinverfügungen zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen

Erlass zur Beschränkung des Zugangs zu den Inseln, Halligen und Warften an Nord- und Ostsee zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

Nach Empfehlung des Robert Koch-Instituts sollten die grundsätzlichen Hygiene-Empfehlungen auch in Hinblick auf das Corona-Virus beachtet und angewendet werden.

Bei Meldungen über Personen, die sich kürzlich in Risikogebieten (zur Seite des RKI) aufgehalten hatten und grippale Symptome entwickeln, prüfen die Gesundheitsämter, ob eine diagnostische Abklärung erforderlich ist. Da auch die "Influenzawelle" rollt sowie andere Viren kursieren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen, gibt es insgesamt ein große Zahl grippaler Infekte.

Wichtige Informationen

info Coronavirus in leichter Sprache

info Für Reiserückkehrer

info Für Hochschulen, Theater und Opernhäuser

info Für Veranstaltungen

info Für Eltern

info Für Arbeitgeber

info Für Beschäftigte

info Für Einrichtungen nach dem Selbstbestimmungs-stärkungsgesetz

info Für Kinder- & Jugendeinrichtungen gemäß § 45 SGB VIII

info Für stationäre Einrichtungen nach dem Selbstbestimmungsstärkungsgesetz

Primär geht es bei einem möglichen Auftreten darum, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Entsprechend wurden und werden die Ärzteschaft, die Kliniken und die Gesundheitsämter in Schleswig-Holstein informiert. In Schleswig-Holsteins Kliniken stehen verschiedene Isoliermöglichkeiten zur Verfügung.

Informationen für Schulen, Hochschulen und Kultureinrichtungen

Hinweis zu Schulschließungen: Ab Montag (16. März) fällt der Unterricht an allen öffentlichen und privaten Schulen bis auf Weiteres aus.

Hinweise zu Kita- und Schulschließungen

Der Unterricht / die Betreuung in Schulen, Kitas und Horten wird ab sofort ausgesetzt.

Ab der 7. Klasse findet in allgemeinbildenden Schulen, Förderzentren, Berufs- und Ersatzschulen sowie in Schulen und Einrichtungen der dänischen Minderheit kein Unterricht statt. Die Regelungen gelten auch für die Schülerinnen und Schüler der Pflege- und Gesundheitsfachschulen sowie Einrichtungen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Auch schulische Veranstaltungen und Praktika fallen aus.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur besonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten.

Auch für die Klassen 1-6 findet in allgemeinbildenden Schulen, Förderzentren, Ersatzschulen sowie in Schulen und Einrichtungen der dänischen Minderheit kein Unterricht statt. Bis zum Mittwoch, den 18.3. findet für Kinder von Personen, die in Bereichen der kritischen Infrastrukturen arbeiten, eine Notfallversorgung statt. Zu den kritischen Infrastrukturen zählen folgende Bereiche:

  • Energie - Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc.
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) inkl. Zulieferung, Logistik, Finanzen - ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers
  • Gesundheit - Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, ggf. Niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore
  • Informationstechnik und Telekommunikation - insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze
  • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation
  • Transport und Verkehr - Logistik für die KRITIS, ÖPNV
  • Wasser und Entsorgung
  • Staat und Verwaltung - Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz
  • Grundschullehrkräfte, Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb und in Kindertageseinrichtungen Tätige.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind ebenfalls diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur besonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten.

Lehrkräfte sind grundsätzlich verpflichtet, zum Dienst zu erscheinen. Schulleiterinnen und Schulleiter sollen zusammen mit den Lehrkräften den schulorganisatorischen Betrieb aufrechterhalten.

Auch für Kindertagesstätten (inkl. Krippen), Kinderhorte, entsprechende schulische Betreuungsangebote wie offene Ganztagsschulen und ähnliche Betreuungsangebote gelten Betretungsverbote für Kinder. Auch hier wird für die oben beschriebenen kritischen Infrastrukturen eine Notfallversorgung sichergestellt. Diese gilt vorerst bis zum 20. März und wird dann durch eine geeignete Regelung ersetzt.

Ausgenommen sind Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege bis maximal 5 Kinder; ebenso nicht erfasst sind die sonstigen Angebote der Kindertagespflege bis maximal 5 Kinder. Neuaufnahmen sind im Geltungszeitraum des Erlasses nicht zu gestatten.

Werkstätten für behinderte Menschen stellen ihre Angebote für diejenigen Menschen ein, die

  • sich im stationären Wohnen befinden
  • bei Erziehungsberechtigen oder ihren Eltern wohnen und deren Betreuung sichergestellt ist
  • die alleine oder in Wohngruppen wohnen und sich selbst versorgen können oder eine Betreuung erhalten

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Menschen mit Behinderung, die den Besuch der Werkstatt als eine tagesstrukturierende Maßnahme benötigen.

 
 

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