Jahreshauptversammlung 2010

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Rede der SPD-Landtagsabgeordneten Sandra Redmann auf der Jahreshauptversammlung 2010 der Scharbeutzer Genossinnen und Genossen:

Liebe Genossinnen und Genossen,

auch wenn die Landtagswahl schon länger her ist, möchte ich mich bei Euch noch einmal ganz herzlich für Eure tatkräftige Unterstützung bedanken. Der Wahlkampf mit Euch war hoch engagiert und hat (das ist auch nicht unwichtig)sehr viel Spaß gemacht.
Jürgen Brede wird die nächsten Jahre wahrscheinlich keinen Honig mehr essen können.

Meine Aufgaben in Kiel haben sich in dieser Legislaturperiode etwas verändert. Ich bin nun Vorsitzende des Arbeitskreises Umwelt und ländliche Räume und somit für diesen Bereich in der SPD-Landtagsfraktion verantwortlich. Eine Aufgabe die mir große Freude macht. Zudem bin ich Mitglied des Fraktionsvorstandes, des Arbeitskreises Energie und des Umweltausschusses.
Natürlich werde ich mich aber auch weiterhin im Jugend,- Familien- und Frauenbereich einbringen.

Die SPD-Landtagsfraktion macht eine gute, engagierte Oppositionsarbeit.
Nach langer Zeit als Regierungsfraktion (das wollen wir auch möglichst schnell wieder werden) ein Prozess der einige Zeit in Anspruch genommen hat. Ohne den Druck der Einigung mit dem Koalitionspartner legen wir unsere politischen Ziele ganz allein fest, wir können reine SPD-Politik machen und dies tun wir auch.
Ich glaube, dass uns dies wieder stärker einen wird und dies auch eine intensivere politische Debatte zur Folge haben wird. Das bringt ohne Frage auch frischen Wind in die Partei. Und wir können die Bürgerinnen und Bürger nun mit unserer Politik überzeugen und nicht die Kompromisse "verkaufen".
Trotzdem wollen wir natürlich so schnell wie möglich an die Regierung damit wir unsere Positionen auch umsetzen können.

Die CDU/FDP Regierung hat schnell ihr wahres Gesicht gezeigt.
Einseitige Klientelpolitik und soziale Kälte.
Während Managern das Geld zugeschoben wird, ohne dies großartig zu hinterfragen, will man das kostenfreie 3. Kindergartenjahr wieder abschaffen, obwohl eigentlich jedem die Notwendigkeit bewusst sein müsste.
Beim freiwilligen ökologischen Jahr wird gekürzt, bei Vereinen und Verbänden soll Geld wegfallen und beim Ehrenamt reicht es offenbar nur für schöne Sonntagsreden, wenn es ums Geld geht hat der verbale gute Vorsatz ein Ende. Bei aller Notwendigkeit zum Sparen, wer Millionen für Manager hat und dann bei Vereinen und Verbänden um 1000 Euro feilscht, hat die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt.

Mit euch gemeinsam möchte ich die Bürgerinnen und Bürger auf Veranstaltungen (Jörg hat mir ja wieder eine große Liste mit Wunschthemen überreicht, bei Hausbesuchen und an Infoständen informieren.
Zudem werde ich pro Quartal einen "Bericht aus Kiel" herausbringen.

Ich danke euch noch einmal für die gute Zusammenarbeit und wünsche euch eine gute Jahreshauptversammlung.

Eure Sandra Redmann