146.000 Menschen setzten ein kraftvolles Signal für den Atomausstieg...

... und der SPD-Ortsverein Scharbeutz war mittendrin!

Flagge zeigen und sich mit Tausenden von Gegnern in der Menschkette zwischen den AKW´s Krümmel und Brokdorf zum Atomausstieg bekennen war das Motto dieses denkwürdigen Tages!

 

Hand in Hand: Die beiden Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine Scharbeutz und Geesthacht, Joerg Schimeck und Olaf Schulze (rote Weste), helfen der SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles beim Anlegen der "schweren Atomschutzkleidung"

Ein wahrlich historischer Tag ist dieser 24. April für die Anti-Atom-Bewegung: Nur zwei Tage bevor sich der Tschernobyl-Jahrestag zum 24. mal jährt gingen am Samstag, den 24. April 146.000 Menschen für den Atomausstieg auf die Straße. Das sind drei mal so viele DemonstrantInnen wie bei der Großdemonstration für den Atomausstieg in Berlin im letzten September. Gemeinsam haben wir die größte Demonstration gegen Atomkraft in der Geschichte der Bundesrepublik entstehen lassen!

 


Der OV Scharbeutz mit SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und den MdL´s Sandra Redmann und Olaf Schulze

Gut gerüstet für die Menschenkette...

Alleine 146.000 Menschen reihten sich bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen in die über 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette in Norddeutschland ein. Die Anti-Atom-Kette verlief zwischen den derzeit wegen mehrfacher Pannen seit über zwei Jahren stillstehenden Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel – die Kette kam auch am E.on Meiler Brokdorf vorbei.

 


Punkt 15:00 Uhr: Die 120 km lange Menschenkette steht

Punkt 15:00 Uhr: Die 120 km lange Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Geesthacht steht!

Insgesamt über 230 Busse und 3 Sonderzüge aus dem ganzen Bundesgebiet waren angereist, um die Anti-Atom-Kette zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem Menschen aus Hamburg und Schleswig-Holstein standen die von weit-Angereisten teils sogar in mehreren Reihen – wie z.B. in der Hamburger Innenstadt oder an den Landungsbrücken. Auch in den Außenbezirken der Stadt wurden mehrreihige Kettenschlüsse beobachtet. Zwischen dem AKW Brunsbüttel, dem AKW Brokdorf und dem kleinen Ort Glückstadt stand die Kette lückenlos entlang der Elbe. Tausende bevölkerten die kleine Stadt Geesthacht neben dem AKW Krümmel, zu dem ein Trecker-Treck aus dem Wendland angereist war. Die Meldungen aus den Hubschraubern bestätigen, dass die Kette überall ziemlich geschlossen aussah.

 

Der Scharbeutzer SPD-Ortsverein war mit Mitgliedern und Bürgern und Bürgerinnen direkt nach Geesthacht gefahren, um gemeinsam mit der SPD-Landtagabgeordneten Sandra Redmann den dortigen SPD-Ortsverein mit MdL Olaf Schulze an der Spitze zu unterstützen. Ein dickes Lob an dieser Stelle an Olaf Schulze und sein Team; die Aktion in Geesthacht war super vorbereitet, und es war ein ergreifendes Gefühl, inmitten von Samba-Klängen, der Kundgebung mit der SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und tausenden von SPD-Mitgliedern, Grünen und noch mehr Menschen innerhalb der Kette für die gleiche Sache zu demonstrieren!
Dazu der Scharbeutzer SPD-Vorsitzende Joerg Schimeck: ”Unser Ziel ist klarer denn je und darf zukünftig nicht weiter von der „Westermerkel-Regierung“ ignoriert werden: den unerträglich vielen Worten der schwarz-gelben Regierung müssen endlich Taten folgen! Unsere Forderung dazu lautet mehr denn je, die Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel und alle übrigen AKW´s der Bundesrepublik Deutschland müssen endgültig und unwiderruflich abgeschaltet werden.”

 

Doch damit nicht genug: An gleich zwei weiteren Orten in der Republik wurde für den Atomausstieg demonstriert: Am Atommüllzwischenlager in Ahaus in Nordrhein-Westfalen gingen 6.000 Menschen auf die Straße. Und 20.000 Personen umzingelten das Atomkraftwerk im süd-hessischen Biblis mit einer Menschenkette.

 

Der Erfolg dieses Tages sollte der schwarz-gelben Regierung, die noch immer glaubt, sie könnte die Laufzeiten der Atomkraftwerke einfach so verlängern, ein Warnsignal sein – die Menschen werden sich den Ausstieg aus dem Atomausstieg sicherlich nicht gefallen lassen!

 

Die Anti-Atom-Bewegung ist wieder da – bunter und vielfältiger als jemals zuvor. Wir brauchen keine gefährlichen und ineffizenten Atomkraftwerke – unsere Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien!

 
 

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